Seite 17 «««

Seite 18

»»» Seite 19

2. Familienzeitschriften

2.1 Typische Formen

Als Vertreterin der Familienzeitschrift schlechthin gilt die Gartenlaube, die sich an ein politisch eher liberal eingestelltes Publikum richtete und zahlreiche populäre und erfolgreiche Autoren engagierte. Das Konzept der Gartenlaube wurde vielfach kopiert, u.a. vom Hausfreund, der jedoch insgesamt Texte von weniger bekannten Autoren enthielt und auch weniger erfolgreich war. Ein weiterer Typ wird durch das konservativere, protestantisch-religiös ausgerichtete Daheim repräsentiert; auch diese Zeitschrift wandte sich an ein breites, Standesgrenzen überschreitendes Publikum. Etwas exklusiver sind Zeitschriften wie Ueber Land und Meer gestaltet; sie versuchten sich mit einer Mischung von Gartenlaube und Leipziger Illustrirter Zeitung. Auch Blätter wie Vom Fels zum Meer orientierten sich mit anspruchsvollen Beiträgen an einem vornehmen Lesepublikum.

 
Seite 17 «««

Seite 18

»»» Seite 19
zum Seitenanfang